Vergabe-Schwellenwerte werden temporär angehoben

Um den Unternehmen bei ihrem Weg aus der Corona-Krise zu helfen, sorgt das Landeswirtschaftsministerium für eine schnellere und einfachere Vergabe öffentlicher Aufträge. Dazu werden die Schwellenwerte für öffentliche Vergaben ab 1. Oktober bis Ende 2021 angehoben.

Auf Vorschlag des Wirtschaftsministeriums wurde eine Regelung geschaffen, wonach die Vergabestellen der Landesverwaltung befristet bis Ende 2021 Bauleistungen bis zu 100.000 Euro freihändig vergeben und bis zu einer Million Euro beschränkt ausschreiben können. Für Liefer- und Dienstleistungen bis zu einem Auftragswert von 100.000 Euro ist eine Verhandlungsvergabe möglich, bis zu 214.000 Euro eine beschränkte Ausschreibung. Die Werte für den Direktauftrag von Waren und Dienstleistungen werden von 5.000 auf 10.000 Euro und beim Direktauftrag von Bauleistungen von 3.000 auf 5.000 Euro hochgesetzt. Hier kann der öffentliche Auftraggeber unmittelbar den Auftrag erteilen, ohne zuvor ein förmliches Vergabeverfahren durchführen zu müssen.

Zur Pressemitteilung der Landesregierung

 

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