Bei den sogenannten „Ping-Anrufen“ wird die Verbindung abgebrochen, sobald sich der Gesprächspartner meldet. Hiermit soll ein Rückruf provoziert werden, der sehr teuer werden kann. Oft wird man von der zurück gerufenen Nummer auf eine kostenpflichtige Nummer weitergeleitet, die pro Minute Gesprächsdauer mehrere Euro kosten kann. Der Schaden wird meist erst bemerkt, wenn die Telefonrechnung kommt.
Auch die Kreishandwerkerschaft hat einen solchen Anruf erhalten. Hier wurde folgendermaßen vorgegangen: Vermutlich um die Dringlichkeit des Anrufs vorzutäuschen wurde vier Mal angerufen. Die ersten beiden Male wurde sofort aufgelegt, beim dritten Anruf wurde man nach wenigen Sekunden von der Warteschleife mit Musik weiter verbunden worauf hin die Verbindung wieder unterbrochen wurde. Beim vierten und letzten Anruf wurde man von der Warteschleife weiter verbunden, eine Frau meldete sich mit Namen. Die Hintergrundgeräusche ließen auf ein Callcenter schließen. Nachdem sich die Frau gemeldet hatte wurde die Verbindung wieder abgebrochen.
Wenn Sie keinen Anruf aus Großbritannien erwarten, empfehlen wir einen solchen Anruf zu ignorieren!
Bitte seien Sie auch sonst besonders wachsam, da viele Betrüger die stressige Weihnachtszeit für ihre Zwecke nutzen. Lassen Sie sich am Telefon von niemandem zu schnellen Entscheidungen nötigen und prüfen Sie ob Auftragsbestätigungen und unbekannte Rechnungen tatsächlich zu von Ihnen getätigten Aufträgen gehören.

