Warnungen vor Betrugsversuchen im Internet

Vor folgenden Beispielen für Betrugsversuche im Internet warnen wir eindringlich:

 

Falsches Pfändungsverfahren

Ein Anrufer mit Stuttgarter Telefonnummer weist auf ein angeblich bevorstehendes Pfändungsverfahren hin. Dieses Verfahren, so der Anrufer, könnte dadurch vermieden werden, dass die Telefontaste 1 gedrückt wird.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten raten wir nicht darauf einzugehen und keine Taste zu drücken. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie auf eine kostenpflichtige Warteschleife umgeleitet werden.

Vor dieser oder ähnlichen Maschen warnt auch das Amtsgericht Stuttgart, da sich die Betrüger oftmals als Mitarbeiter des Amtsgerichts ausgeben. Bitte beachten Sie, dass Zahlungsaufforderungen des Amtsgerichts ausschließlich schriftlich erfolgen.

14.11.2017

IDW versucht mit unseriösen Methoden Unternehmen der Bauwirtschaft zu werben

Der Fachverband der Stuckateure Baden-Württemberg warnt: Ein “IDW – Interessenverband der Wirtschaft” versucht zurzeit, mit unseriösen Methoden Unternehmen der Bauwirtschaft zu werben.

Der „IDW Interessenverband der Wirtschaft“ kontaktiert derzeit Unternehmen per Telefax. In dem Schreiben wird eine kostenfreie Verlängerung einer Mitgliedschaft für 2018 angeboten. Es wird suggeriert, dass die Unternehmen bereits Mitglied beim Verband sind. Es gehe nur um eine Bestätigung der Mitgliedschaft. Wer das Kleingedruckte weiter liest, sieht jedoch, dass Neumitglieder einen Jahresbeitrag von 800 Euro bezahlen müssen. Schickt das Unternehmen eine unterzeichnete Rückantwort zurück, entsteht eine dreijährige Mitgliedschaft mit jährlichen Kosten von 800 Euro, die sich im Falle der unterlassenen Kündigung vor Ablauf der drei Jahre um weitere drei Jahre verlängert.

Der „IDW Interessenverband der Wirtschaft“ setzt sich angeblich aktiv für die Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Parlament der Europäischen Union ein. Konkrete Leistungen werden nicht angeboten.

Senden Sie das Formular auf keinen Fall unterschrieben an den IDW Interessenverband der Wirtschaft zurück!

Ein Beispiel finden Sie hier.

 

25.09.2017

Falsche Rechnung der KHS Ulm

Ihre Kreishandwerkerschaft Ulm muss in eigener Sache warnen und bittet dringend um Beachtung!

Aktuell wird eine E-Mail mit der Absender info@khs-ulm.de versandt.
Als Absender-E-Mail ist jedoch eine komplett anderslautende E-Adresse,
wie z.B. vanessa@alexanderservices.com, hinterlegt.

Im Text, in dem die Umlaute nicht angezeigt werden, wird darüber informiert, dass sich ein gewünschtes Dokument im Anhang befindet.

Rechnungs-Details können unter einen Link abgerufen werden. Darunter steht der Name einer Mitarbeiterin der KHS Ulm.

Zum Schluss der E-Mail ist noch einmal die Info-Adresse der Kreishandwerkerschaft angegeben.

Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten empfehlen wir sie sofort zu löschen, ohne den Anhang zu öffnen oder auf den Link zu klicken! Hier verbirgt sich vermutlich Schadsoftware!

Bitte beachten Sie, dass die Kreishandwerkerschaft Ulm Rechnungen nur in Papierform versendet! Ausnahmen sind nur auf Anfrage der Mitgliedsbetriebe möglich und erfolgen nie über einen Link!

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie tatsächlich eine E-Mail der Kreishandwerkerschaft erhalten haben, oder ob es sich um eine Fälschung handelt, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

24.08.2017   /   12.10.2017

PK Firmenregister

Aktuell wird ein Schreiben des PK Firmenregisters versandt in dem darauf hingewiesen wird, dass bei einer Eintragung in das Register, das eine zentrale Datenbank darstellen soll, eine Gebühr von 200,-- EUR erhoben wird. Bei Nicht-Zahlung erfolgt kein Eintrag. Hierbei wird auf eine PK Firmenregister-Ordnung Bezug genommen, die nicht vorliegt. Es wird zweimal darum gebeten bis zu einem bestimmten Termin zu bezahlen.

Auffällig ist, dass das Schreiben in schwer verständlichem Deutsch verfasst ist und sich das PK Firmenregister unter Bezug auf verschiedene Gesetzestexte vorstellt. Dies soll vermutlich einen amtlichen Eindruck vermitteln.

Die E-Mail-Adresse, unter der angeblich Kontakt aufgenommen werden kann, ist nach einer Internet-Recherche nicht existent. Außerdem ist das Schreiben nur von einem Administrator mit unleserlicher Unterschrift unterzeichnet. Ein Name ist nicht bekannt.

Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten empfehlen wir dringend nicht zu bezahlen. Es ist nicht ersichtlich, ob Sie eine Gegenleistung oder einen tatsächlichen Nutzen enthalten.

Ein Beispiel des Schreibens finden Sie hier.

16.08.2017

ROWA GmbH

Es wird eine E-Mail mit Unterschrift ROWA GmbH und dem englischen Betreff „order confirmation & payment“ versandt.

In der Mail wird das Bild eines Formulars sehr klein angezeigt, so dass man es nicht lesen kann. Dies soll vermutlich dazu animieren auf das Schreiben zu klicken.

Das Schreiben ist mit einer Dropbox verknüpft. Es ist davon auszugehen, dass hier Schadsoftware hinterlegt ist, die Sie sich beim Anklicken des Formulars auf den Rechner laden.

Sollten Sie eine solche Mail erhalten raten wir dringend davon ab, auf das Formular zu klicken. Am besten löschen Sie diese E-Mail umgehend.

14.08.2017

Roman Reinert, Feuerwehr- & Nutzfahrzeuge

Versandt wird eine E-Mail mit dem Betreff „AW: Kaufvertrag Und Zahlungsdokumente". Als Absender wirde "Roman Reinert, Feuerwehr- & Nutzfahrzeuge" benannt.

Der Text lautet wie folgt:

"Sehr geehrte Damen und Herrn,,
wie telefonisch besprochen von deinem Büro, anbei der Unterzeichnete Kaufvertrag zum ELW Und Zahlungsbeleg.
Gruß Reinert"

Als Absender wird die Firma Roman Reinert Feuerwehr- & Nutzfahrzeuge, Saarlouiser Str. 7, 66679 Losheim am See, benannt. Auffallend ist, dass die Absenderadresse der E-Mail nicht mit der Email-Adresse dieser tatsächlich existierenden Firma übereinstimmt. Wahrscheinlich wird diese nur als Tarnfirma missbraucht.

Offensichtlich wird versucht, hier den Eindruck zu erwecken, dass eine E-Mail versehentlich an einen falschen Absender gesandt wurde. Der Empfänger wird dazu verleitet, die beigefügte Datei zu öffnen.

Beigefügt ist eine zip-Datei! Wir warnen dringend davor, diese Datei zu öffnen. Gerade in zip-Dateien ist gerne Schadsoftware versteckt, die Schaden anrichten kann!

27.07.2017

Office Software Direct

Die Firma Office Software Direct verschickt ein Angebot über Software, das den Eindruck einer Rechnung erweckt. Dass es sich um ein Angebot handelt und der Empfänger zu keiner Zahlung verpflichtet ist, bemerkt man erst bei Durchsicht des Kleingedruckten.

Es sollen 895,00 EUR für ein Office Software Direct Pro Package bezahlten werden, das jedoch nicht näher beschrieben ist.

Nach Überweisung des Betrags auf ein spanisches Konto steht angeblich die Software zum Download unter einem bestimmten Link zur Verfügung.

Wir empfehlen ein solches Angebot nicht anzunehmen und nicht zu bezahlen, da nicht klar ersichtlich ist, welche tatsächliche Gegenleistung erbracht wird.

Ein Beispiel des Angebots finden Sie hier.

26.06.2017

Inkasso Directpay GmbH

Aktuell werden E-Mails von Inkasso Directpay GmbH mit einer angeblichen Mailadresse von Ebay versandt. Der Empfänger, der nicht namentlich angesprochen wird, wird darauf hingewiesen, dass eine Zahlungserinnerung erfolglos geblieben ist und eine letztmalige Möglichkeit zur Zahlung geboten wird.

Es wird dazu aufgefordert den Betrag zuzgl. Inkassokosten bis zu einer bestimmten Frist auf ein nicht genanntes Bankkonto des Absenders zu bezahlen, ansonsten wird ein gerichtliches Verfahren angedroht.

Die Kostenaufstellung soll dem Anhang entnommen werden, der als zip-Datei beigefügt ist.

Hier handelt es sich um einen Betrugsversuch. Vermutlich ist in der zip-Datei eine Schadsoftware enthalten, die Ihren Computer infizieren soll. Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten haben, öffnen Sie den Anhang nicht, sondern löschen Sie die Mail!

 

Beispiel:
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Betreff: Rechnung zur Bestellung vom 19.06.2017 Nr. 096807829
Datum: Mon, 19 Jun 2017 14:01:12 -0600
Von: Inkasso Directpay GmbH <support@ebay.de>

 

Sehr geehrter Kunde,

zu unserem Bedauern haben wir festgestellt, dass unsere Zahlungserinnerung NR096807829 bis jetzt erfolglos blieb. Jetzt geben wir Ihnen damit letztmalig die Möglichkeit, den ausbleibenden Betrag der Firma Directpay GmbH zu decken.

Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet außerdem, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 74,86 Euro zu tragen. Bei Fragen oder Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von zwei Werktagen. Um zusätzliche Mahnkosten zu vermeiden, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 19.06.2017.

Hiermit fordern wir Sie nachdrücklich auf, den offenen Betrag sofort bis zum 26.06.2017 zu bezahlen. Können wird bis zum genannten Datum keine Überweisung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihren Mahnbescheid an ein Gericht abzugeben. Alle damit verbundenen Zusatzkosten werd en Sie tragen.

Die vollständige Kostenaufstellung Nr. 096807829, der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, ist beigelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Inkasso Lenny Hoffmann
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20.06.2017

Falsche E-Mails des Bundesfinanzministeriums

Betrüger versenden derzeit falsche E-Mails/E-Faxe im Namen des Bundesfinanzministerims. Im Schreiben wird der Empfänger dazu aufgefordert auf einen Link zu klicken. Hier sollen vermutlich persönliche Daten zur missbräuchlichen Verwendung gesammelt werden.

Beispieltext:

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Fax Nachricht [Anrufer-ID: +49 (0) 3018 682-3260]

Sie haben eine 3 seiten faxen an 5/11/2017 1:17:40 PM

* Die Referenznummer fur dieses Fax min1_did1-30186823260-20170511-93099604-3.

Sehen Sie dieses Fax mit Ihrem PDF-Reader an.

Klicken Sie hier, um diese Nachricht zu sehen.

Bitte besuchen Sie www.enterprise.efax.com/resources/faq, wenn Sie Fragen zu dieser Nachricht oder Ihrem Service haben.

Vielen Dank fur den eFax Service!

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Das Bundesfinanzministerium warnt ausdrücklich vor solchen E-Mails!

Wir empfehlen dringend:

  • Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten löschen Sie sie!
  • Klicken Sie nicht auf den Link und geben keinesfalls persönliche Daten ein!
  • Haben Sie bereits Daten auf der verlinkten Webseite angegeben, informieren Sie umgehend Ihre Bank!
  • Halten Sie Ihren Virenscanner stets aktuell!


07.06.2017

Falsche Werbeanzeigen

Von verschiedenen Institutionen wird aktuell versucht Aufträge für Werbeanzeigen zu erschleichen.

Vor dem Vorgehen von VDM Medien hatten wir bereits gewarnt. Ähnlich geht trend MEDIA Ltd. vor. Es wird ein Fax zugesandt, auf dem eine bereits geschaltete Werbeanzeige abgebildet ist. Es wird der Anschein eines Korrekturabzugs erweckt. Bei genauerem Nachlesen soll die Anzeige in einer Bürgerinformation erscheinen, die jedoch nichts mit dem ursprünglichen Medium zu tun. Bei Rücksendung des Faxes kommt ein Vertrag über zwei Jahre zustande. Pro Auflage, wird ein Nettopreis von 399,-- EUR fällig. Auffällig ist, dass im Kleingedruckten darauf hingewiesen wird, dass sich der Vertrag automatisch verlängert, falls nicht rechtzeitig gekündigt wird. Unter besonderen Absprachen ist jedoch vermerkt, dass keine Kündigung nötig ist. Unklar ist, was gilt.

Ein Beispiel finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass diese Masche von unterschiedlichen Firmen verwendet wird. Sollten Sie eine Werbeanzeige geschaltet haben, prüfen Sie bitte genau wer Ihnen einen Korrekturabzug zukommen lässt. Geben Sie eine „falsche Werbeanzeige“ frei kommen erhebliche Kosten auf Sie zu, ohne zu wissen welchen Nutzen Sie davon haben.

07.06.2017

Falsche Werbeanzeige / VDM Medien

Eine tatsächlich in Auftrag gegebene und veröffentlichte Werbeanzeige wird kopiert, in diesem Falle aus dem Stadtplaner, und dem Betrieb zur nochmaligen Bestätigung zugesandt. Gleichzeitig wird telefonisch Kontakt aufgenommen. Bei Nachfrage wer am Telefon ist, wird der Ebner Verlag genannt.

In der E-Mail, mit der die Werbeanzeige zugeschickt wird, ist Firma VDM Medien als Absender angegeben. Die Telefonnummer der Sachbearbeiterin hat eine Britische Vorwahl.

In den Auftragsbedingungen wird erst ersichtlich, dass die Anzeige im „Bürgerinfo - Versicherungen“ veröffentlicht werden soll und es sich nicht um eine nochmalige Bestätigung der ursprünglichen Anzeige handelt. Bei Rücksendung des Schreibens wird ein neuer Auftrag erteilt. Als Auftragnehmer ist Firma VMB Medien, Izmir, Türkei aufgeführt.

Die angegebenen Kosten fallen pro Auflage an, die alle 6 Monate neu veröffentlicht werden soll. Genaue Angaben über die Vertragslaufzeit werden nicht gemacht. Es heißt nur, dass sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn er nicht bis drei Monate vor Vertragsablauf gekündigt wird. Irreführend ist, dass besondere Vereinbarungen über Laufzeit etc. schriftlich festgehalten werden müssen.

Neben der abgedruckten Werbeanzeige ist als Veröffentlichungszeitraum ein Jahr angekreuzt. Darunter steht unter besondere Vereinbarungen: läuft automatisch aus! (Datum angegeben).

Unklar ist, was hinsichtlich der Vertragslaufzeit tatsächlich gilt.

Sollten Sie eine Werbeanzeige geschaltet haben, achten Sie bitte genau darauf wer Ihnen einen Korrekturabzug zukommen lässt. Geben Sie eine „falsche Werbeanzeige“ frei kommen erhebliche Kosten auf Sie zu, ohne zu wissen welchen Nutzen Sie davon haben.

Wenn Sie nicht sicher sind von wem das Schreiben stammt, fragen Sie bei einer Ihnen bekannten Kontaktperson, am besten bei der Sie die richtige Anzeige geschaltet haben, nach. Dort kann man Ihnen sagen, ob eine Freigabe eines Korrekturabzugs angefordert ist.

10.04.2017

.DE Deutsche Domain

Auch in diesem Jahr werden von der .DE Deutsche Domain Rechnungen für eine Domain Registrierung versandt.

Es werden E-Mails mit einem knappen Anschreiben versandt, in dem der Empfänger nicht namentlich angesprochen wird. Im Anhang befindet sich eine Rechnung im pdf-Format. Auffällig ist, dass in der Rechnung kein Rechnungsempfänger angegeben wird. Die IBAN-Kontonummer beginnt mit ES, was auf ein spanisches Konto hindeutet.

Erst im Kleingedruckten wird drauf hingewiesen, dass es sich um ein Angebot handelt, das durch Zahlung des Rechnungsbetrags angenommen wird. Hier ist auffällig, dass der Text ohne Rücksicht auf die deutsche Groß-/Kleinschreibung komplett klein geschrieben wurde.

Sucht man im Internet nach der Homepage der .DE Deutsche Domain wird man nicht fündig. Eine Homepage unter der angegebenen Adresse gibt es nicht.

Wir empfehlen daher dringend das Angebot nicht anzunehmen und nicht zu überweisen!

Ein Beispiel der Rechnung finden Sie hier.

02.06.2017

Betrugsmasche Schlichtungsstelle

Die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft warnt aktuell vor einer Betrugsmasche.

Es werden Briefe mit dem Logo der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft und dem Slogan „Wir schlichten für Sie. Unabhängig und neutral.“ und Angabe einer anderen Adresse (Fasanenstraße 81, 10623 Berlin), bundesweit mit einer Zahlungsaufforderung in Höhe von 3.300 EUR versandt.

Diese Schreiben werden von einem Herrn F. Mertens unterzeichnet. Die Betroffenen werden nach Zugang dieses Schreibens wiederholt von einem Herrn angerufen, der sich als Herr Mertens ausgibt, und sie unter Nennung einer Kontoverbindung auffordert, den Betrag zu zahlen.

Diese Schreiben und Anrufe stammen nicht von der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft.

Das Logo der Schlichtungsstelle und der Slogan „Wir schlichten für Sie. Unabhängig und neutral.“ wurden offenbar von der Website der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft (www.schlichtungsstelle-der-rechtsanwaltschaft.de) kopiert und in betrügerischer Absicht verwendet, um Zahlungen von den Betroffenen zu erhalten. Wenn Sie ein derartiges Schreiben erhalten sollten, nehmen Sie bitte auf keinen Fall eine Zahlung vor und erstatten Strafanzeige.

Die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Informieren Sie die Schlichtungsstelle, wenn Sie derartige Schreiben erhalten.

29.05.2017

HAS Verlag GmbH & Co. KG

Der HAS Verlag GmbH & Co. KG aus Hamburg, über den mehrfach im Internet berichtet wird, versucht Aufträge für Werbeanzeigen zu erschleichen.

In der Regel wird zuerst durch ein Telefongespräch ein persönlicher Besuch wegen einer bestehenden Werbeanzeige angekündigt. Der Vertreter legt bei seinem Besuch eine ältere Werbeanzeige vor, die bereits veröffentlicht wurde. Ein Formular wird gereicht, dass unterschrieben werden soll. Nicht klar ist, wofür die Werbeanzeige tatsächlich sein soll, wobei wohl meist suggeriert wird, dass es ich um die Weiterführung eines bestehenden Auftrags handelt.

Kurz darauf wird eine Rechnung für eine Anzeige zugesandt. In mehreren Fällen bezieht sich die Rechnung für eine Veröffentlichung im „Kinder Notruf“ und hatte nichts mit dem Medium der vorgezeigten alten Werbeanzeige zu tun.

Sollten Sie vom HAS Verlag eine Rechnung erhalten, prüfen Sie bitte genau, ob Sie nicht versehentlich eine Anzeige in Auftrag gegeben haben. Der Verlag scheint erst tätig zu werden, wenn er einen Kunden „gefangen“ hat. Wenn das der Fall ist widerrufen Sie bitte umgehend den Vertrag und beauftragen, wenn nötig, einen Anwalt.

12.04.2017

SMAV Schulmaterial-Verband

Der Fachverband der Stuckateure hat uns auf eine E-Mail des SMAV Schulmaterial-Verbands aufmerksam gemacht. Momentan sind Stuckateur-Betriebe betroffen, wir wissen aber auch, dass andere Gewerke ebenfalls angeschrieben wurden.

In der E-Mail heißt es, dass sich der Schulmaterial-Verband dazu entschlossen hat an ausgewählte Mitglieder des Fachverbands Rollenhandtuchspender und Seifenspender zu verschenken. Es wird dazu aufgefordert zu prüfen, ob die Spender im Betrieb eingesetzt werden können. Weitere Informationen sollen einem beigefügten Flyer entnommen werden.

Der Fachverband steht ausdrücklich in keiner Beziehung mit dem SMAV Schulmaterial-Verband! Der vermeintliche Bezug soll wohl dazu dienen, den Empfänger zum Öffnen des Anhangs zu verleiten.

Vermutlich befindet sich im Anhang Schadsoftware. Wir raten deshalb dringend den Anhang nicht zu öffnen und die Mail sofort zu löschen!

Ein weiterer Hinweis, dass es sich um eine gefälschte E-Mail handelt, ist die Homepage des SMAV Schulmaterial-Verbands. Hier handelt sich um ein Schweizer Unternehmen, das darauf spezialisiert ist mit öffentlich, nationalen Schulen zusammenzuarbeiten.

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BEISPIEL:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Schulmaterial-Verband hat sich entschlossen (wie Sie beiliegendem Flyer entnehmen), Rollenhandtuchspender und Seifenspender zu verschenken und möchte in erster Linie, dass vor allem auch die ausgewählten Mitglieder des « Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg » bundesweit davon profitieren können.

(nur solange der Vorrat reicht)

Deswegen wenden wir uns an Sie und bitten dies nachzuprüfen, ob diese Spender irgendwo bei ihnen eingesetzt werden können?

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und grüssen Sie freundlich.

David Beck
Projektbetreuer

SMAV Schulmaterial-
Support Deutschland
Tel: +49 6332 50000 16

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28.03.2017

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Gelbes Branchenbuch

Von einem Innungsbetrieb sind wir auf ein E-Mail-Schreiben mit Absender „Gelbes Branchenbuch“ aufmerksam gemacht worden.

In der E-Mail heißt es, dass dem Empfänger gemäß deutscher und europäischer Gesetzesvorgaben mitgeteilt wird, dass er im Gelben Branchenbuch eingetragen ist. Es folgt eine Aufstellung der gespeicherten Daten. Die Daten sollen überprüft, ergänzt und mit dem beigefügten Anhang zurückgesandt werden.

Im Schreiben im Anhang ist zwar in der Überschrift das Wort „Angebot“ aufgeführt, doch erst im Fließtext wird ersichtlich, dass bei Rücksendung ein Vertrag mit Laufzeit von 3 Jahren abgeschlossen wird. Pro Jahr wird eine Gebühr über € 780,-- im Voraus fällig.

Weiter im Text wird darauf hingewiesen, dass der Anbieter mit den „Gelben Seiten“ in keiner Geschäftsbeziehung steht.

Auffällig ist, dass bulgarisches Recht als Vertragsgrundlage vereinbart wird. Als Auftragnehmer und Vertragspartner aber eine Firma GBB Ltd. mit Sitz in Marshall Islands (Inselstaat im westlichen Ozeanien) genannt wird.

Wir empfehlen ein solches Angebot nicht anzunehmen, da nicht klar ersichtlich ist, welchen tatsächlichen Nutzen diese nicht amtliche Datenbank erbringt.

Ein Beispiel des Schreibens finden Sie hier.

22.05.2017

European Database

Die Firma European Database Services Ltd. mit Sitz in Sofia, Bulgarien, verschickt eine Rechnung in englischer Sprache.

Im Text wird auf eine Bestellung Bezug genommen, mit der die Registrierung der VAT- Nummer im „European Central Register“ beantragt wurde. Es wird mitgeteilt, dass die Nummer nun im Register eingetragen ist.

Innerhalb von 14 Tagen soll deshalb für den Zeitraum von einem Jahr ein Betrag über € 984,00 auf ein Konto in Bulgarien überwiesen werden.

Ein Beispiel dieser Rechnung finden Sie hier.

Sollten Sie eine solche oder ähnliche Rechnung erhalten, empfehlen wir Ihnen, nicht zu bezahlen, da es sich unserer Meinung nach um einen Betrugsversuch handelt.

09.03.2017

Bewerbung mit Schadsoftware

ACHTUNG!
Aktuell ist eine Bewerbung von "Marlene Behrens" mit folgendem Text im Umlauf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie meine Bewerbung für Ihre im Internet ausgeschriebene Stelle. Warum ich die Stelle optimal ausfüllen kann und Ihrem Unternehmen durch meine Erfahrung zahlreiche Vorteile biete, entnehmen Sie bitte meinen ausführlichen und angehängten Bewerbungsunterlagen.

Ich freue mich, wenn ich mich Ihnen noch einmal persönlich vorstellen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Marlene Behrens

Die Kreishandwerkerschaft erhielt ein Bewerbungsschreiben per E-Mail, in dem auf eine Stellenanzeige im Internet Bezug genommen wurde. Die Bewerbungsunterlagen wurden im Anhang mitgeschickt.

Da die KHS keine Stellenanzeigen veröffentlicht hat und es sich bei dem Anhang um eine zip-Datei mit nur 2,5 kb handelt, gehen wir davon aus, dass es sich hier um keine echte Bewerbung sondern um Schadsoftware handelt. Wahrscheinlich wurde die E-Mail eines unschuldigen Dritten als Alias missbraucht.

Inzwischen haben sich bei uns Innungsmitglieder gemeldet, die ähnliche Bewerbungsschreiben (mit anderen Namen der Bewerber) erhalten haben. Sie teilten uns mit, dass sobald der Anhang geöffnet wurde ein Trojaner aktiviert wurde, der alle Daten verschlüsselte. Da es sich um einen neuen Trojaner handelt, richtet er besonders großen Schaden an.

Wir können nur noch einmal davor warnen, Anhänge im zip oder exe-Format zu öffnen! Sollten Sie tatsächlich eine offene Stelle ausgeschrieben haben, empfehlen wir den Bewerber zu kontaktieren und die Unterlagen im pdf-Format anzufordern.

24.02.2017

Rechnung über Verkäufergebühren bei Amazon.de

Per E-Mail wird folgendes Schreiben versandt:

Guten Tag,

anbei senden wir Ihnen ein Duplikat der elektronisch erstellte Steuerrechnung fur den Monat 9/2016 als email-Dokument. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine Zahlungsaufforderung handelt.

Bitte melden Sie sich in Ihrem Verkauferkonto in Seller Central an, Befestigt auf diese E-Mail haben Sie das Formular“ die Ubersicht f"ur Ihr Konto anzeigen zu lassen oder Kopien anderer Steuerrechnungen anzufordern.

Falls Sie dazu weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Verkauferservice.

Freundliche Grusse
Amazon Services Europe

Auffällig ist, dass im Schreiben keine deutschen Umlaute verwendet werden und die Mail teilweise in schlechtem Deutsch verfasst ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Anhang (html-Format) keine Zahlungsaufforderung darstellt, der Empfänger aber aufgefordert wird, sich bei seinem Amazon-Benutzerkonto anzumelden.

Bei dieser E-Mail handelt es sich wohl um eine sogenannte Phishing-Mail, die Ihre Daten bei Amazon für kriminelle Zwecke ausspähen soll.

Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten, ist es ratsam, sie sofort zu löschen.

Sollten Sie eine Mail erhalten und den Anhang geöffnet haben, empfehlen wir Ihnen dringend Ihre E-Mail-Adresse und das Passwort bei Amazon umgehend zu ändern. Ansonsten haben Unbekannte Zugriff auf Ihr Amazon-Konto. Es ist ebenfalls ratsam Ihr Passwort für Ihr E-Mail-Konto zu ändern, falls dieses ebenfalls gephisht wurde. Informieren Sie auch Ihre Bank und teilen den Sachverhalt mit.

Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Sollten Sie Abbuchungen von Amazon bemerken, die Sie nicht zuordnen können, nehmen Sie umgehend Kontakt zu Amazon auf!

23.12.2016

Falsches Online-Einschreiben

Wir wurden von einem unserer Mitgliedsbetriebe auf ein falsches Online-Einschreiben aufmerksam gemacht.

Der Absender ist angeblich die Deutschen Post, obwohl die versendende E-Mail-Adresse von ihrgeld2016 stammt. Adressiert ist die E-Mail an eine Kundennummer, die Anrede ist nicht personalisiert.

Im Text wird der Empfänger darauf aufmerksam gemacht, dass ein Online-Einschreiben für ihn hinterlegt wurde, das sofort abgerufen werden soll. Angeblich geht es um Bargeld/Auszahlung. Für den Online-Abruf ist ein Link hinterlegt, mit dem Vermerk, dass das Einschreiben am darauf folgenden Tag verfällt.

Weiter unten ist noch einmal ein Link angegeben, über den das Schreiben unverbindlich eingesehen werden kann. Unterschrieben ist die Nachricht mit E-Filiale der Post.

Bitte beachten Sie, dass ein solches Schreiben auch von anderen Absendern oder mit einem anderen Betreff versandt werden kann.

Ein Beispiel finden Sie hier.

22.12.2016

Bewerbung "Rolf Drescher"

Achtung!
Aktuell ist eine qualitativ hochwertige Bewerbung von "Rolf Drescher" im Umlauf, die Schadsoftware (Verschlüsselungstronjaner) enthält! Sie werden persönlich mit Namen angesprochen, was die Bewerbung noch glaubhafter macht.

Die E-Mail enthält folgenden Text:

"Sehr geehrter Herr XXX,

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen für die die Stelle als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker. Meine vollständigen Bewerbungsunterlagen können Sie dem Anhang entnehmen.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und stehe Ihnen bei Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Rolf Drescher"

Sollten Sie ebenfalls ein solches oder ähnliches Bewerbungsschreiben (z. B. anderer Name) erhalten, empfehlen wir dringend, den Anhang nicht zu öffnen. Besondere Vorsicht ist bei Dateien im *zip, *.exe  oder *docm Format geboten!

Ein weiteres Beispiel einer falschen Bewerbung:

Die Kreishandwerkerschaft erhielt ein Bewerbungsschreiben von Frau Sabrina Vogel per E-Mail, in der auf eine Ausschreibung in der Jobbörse der Arbeitsagentur Bezug genommen wurde. Die Bewerbungsunterlagen wurden im Anhang mitgeschickt.

Der Anhang bestand aus einem seriös wirkenden Bewerbungsfoto und einer zip-Datei, die die weiteren Unterlagen enthalten sollte.

Da die KHS jedoch keine Stelle ausgeschrieben hat und es sich bei dem Anhang um eine zip-Datei mit nur 41,5 kb handelt, gehen wir davon aus, dass es sich hier um keine echte Bewerbung sondern um Schadsoftware handelt.

Wahrscheinlich wurde die E-Mail eines unschuldigen Dritten als Alias missbraucht.

Die E-Mail enthielt folgenden Text:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie meine Bewerbung für Ihre in der Jobbörse ausgeschriebenen Stelle. Warum ich die Stelle optimal ausfüllen kann und Ihrem Unternehmen durch meine Erfahrung zahlreiche Vorteile biete, entnehmen Sie bitte meinen ausführlichen und angehängten Bewerbungsunterlagen.

Ich freue mich, wenn ich mich Ihnen noch einmal persönlich vorstellen kann.

 Mit freundlichen Grüßen,
Sabrina Vogel“

Veröffentlichung Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (Europäisches Zentralregister)

Aktuell geht eine E-Mail um, die sich auf Europäisches Recht bezieht, dass besagt, das in allen Rechnungen sowohl die eigene USt.-IdNr. als auch die USt.-IdNr. des Rechnungsempfängers zu vermerken ist.

Um Rechnungstellungen zu vereinfachen wird in der Mail auf die Datenbank USt-IdNr.org verwiesen. Dort soll man die bereits vorhandenen Daten auf ihre Richtigkeit überprüfen. Anschließend sollen die Daten bei eu-database.net bestätigt werden.

Gemäß Firefox wurde diese Seite nicht richtig konfiguriert, deshalb wird die Verbindung abgelehnt, um Datendiebstahl zu vermeiden.

Wir raten dringend ab, eine der Seiten aufzurufen. Es besteht der Verdacht, dass hier Schadsoftware auf Ihren Rechner aufgespielt werden soll – mit unbekannten Auswirkungen.

Generell empfehlen wir, ein solches Angebot nicht anzunehmen, da nicht klar ersichtlich ist, welchen tatsächlichen Nutzen nicht amtliche Datenbanken erbringen.

Ein Beispiel dieser E-Mail finden Sie hier.

02.12.2016

„Stadt“.Regista.online

In dem Schreiben wird mitgeteilt, dass in der Poststelle in Leipzig die Registrierungsunterlagen der Gewerbebetriebe innerhalb Deutschlands empfangen werden. Um eine frühzeitige und korrekte Eintragung des eigenen Unternehmens zu gewährleisten, wird darum gebeten ein beiliegendes Formular an gekennzeichneten Stellen auszufüllen und bei Annahme bis zu einem bestimmten Termin zurück zu senden.

Im oberen Teil des beiliegenden Formulars unter Punkt 1 werden Firmendaten abgefragt.

Unter Punkt 2 findet sich derselbe Text wie im Begleitschreiben. Darunter gibt es einen Abschnitt „Registereintrag“. Hier wird der Standardeintrag inkl. kostenlosen Bildeintrags beschrieben. Erst im weiteren Text wird darauf aufmerksam gemacht, dass es sich nicht um ein gebührenfreies Angebot handelt und behördlich und kammerunabhängig ist. Bei Unterzeichnung wird das angebotene Leistungspaket verbindlich für drei Jahre bestellt. Pro Jahr fallen Kosten in Höhe von € 348,-- netto an.

Ein Beispiel des Schreibens finden Sie hier.

Bitte bedenken Sie, dass eine unbedachte Unterschrift viel Geld kosten kann! Generell gilt unser Hinweis, wie auch bei unseren früheren Warnmeldungen, genau zu prüfen, ob man sich in einem Internet-Portal registrieren soll. Oft geht - auch bei seriösen Angeboten - der Nutzen gegen null.

12.10.2016

KMP Inkasso Rechtsanwälte

Per E-Mail wurde folgendes Schreiben versandt:

_______________

Betreff: Letzte Mahnung vor Einleitung gerichtlicher Schritte
Datum: Wed, 07 Sep 2016 22:59:13 +0200
Von: KMP Rechtsanwälte <kanzlei@kmpinkasso.de>

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind von unserer Mandantin, der 11885 Auskunftsdienste AG, Kurt-Schumacher-Str. 18-20, 53113 Bonn, vertreten durch den Vorstand Hubertus Heinze beauftragt worden, eine offene Forderung gegen Sie geltend zu machen. Das Vorliegen einer Vollmacht wird anwaltlich versichert.

Unsere Mandatin ist ein Telekommunikationsunternehmen und betreibt u.a. die kostenpflichtige Auskunftsnummer 11885 (www.11885-auskunft.de). Von Ihrem Telefonanschluss 07333/6000 wurde am 12.04.2015 ein Gespräch im Umfang von 20 Minuten geführt. Der Minutenpreis für diese Mehrwertnummer beträgt 1,99 EUR in der Taktung 60/60. Die gesetzlich vorgeschriebene Preisansage wurden dem Anrufer mitgeteilt, sodass ein rechtswirksamer Vertrag zustande gekommen ist. Ebenfalls wurde der Anrufer darauf hingewiesen, dass eine Weitervermittlung nicht kostenfrei ist.

Das Aktenzeichen lautet 20049167-16.

Derzeit ist ein Betrag in Höhe von 110 EUR offen. Da die Forderung nicht durch Ihren Telekommunikationsanbieter eingezogen werden konnte, befinden Sie sich im Zahlungsverzug.

Aus diesem Grund haben Sie durch unsere Tätigkeit entstandenen Rechtsanwaltsgebühren zu tragen.

Die Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen:

39,8 EUR Verbindungsentgelt
58,50 EUR 1,3 Geschäftsgebühr  VV2300
11,70 EUR Auslagen  VV7001, 7002
Gesamtbetrag: 110 EUR

 Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine ordentliche Rechnung samt ausgewiesener Umsatzsteuer von uns und unserer Mandantin zugesandt.

 Wir bitten bis um Ausgleich bis spätestens 12.09.2016, um das Inkassoverfahren abschließen zu können.

Zahlen Sie bitte ausschließlich auf unser Kanzleikonto und nicht an unsere Mandantin:

Empfänger: Robin Vymlatil
IBAN: DE57101308008000205900
BIC: BIWBDE33XXX
Verwendungszweck: 20049167-16

Im Falle der Nichtzahlung sind wir bereits jetzt von unserer Mandantin mit der gerichtlichen Durchsetzung der Forderung beauftragt. Hierdurch würden weitere nicht unerhebliche Kosten entstehen, die von Ihnen zu tragen sind.

Ebenfalls sind wir als auf Inkasso spezialisierte Kanzlei bei der SCHUFA angebunden und werden eine Negativmeldung abgeben. Zu dieser sind wir vertraglich verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen
Robin Vymlatil
Rechtsanwalt

 KMP INKASSO RECHTSANWÄLTE
Alte Ruhrorter Str. 42 – 52
D-47119 Duisburg

kanzlei@kmp-inkasso.de
http://www.kmp-inkasso.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns per E-Mail unter Angabe des Aktenzeichens!
______________

Bei diesem Schreiben ist nur schwer ersichtlich, dass es sich um eine Fälschung handelt. Der angebliche Sachverhalt wird detailliert, in gutem Deutsch geschildert. Ruft man die URL auf, zeigt sich eine professionell gestaltete Homepage einer seriös wirkenden Anwaltskanzlei. Der Absender der E-Mail, Robin Vylatil, ist mit Foto zu finden.

Erst bei intensiveren Nachforschungen stellt sich heraus, dass es die KMP Inkasso Rechtsanwälte in Duisburg wohl nicht gibt. Auf Nachfrage bei der Anwaltskammer Düsseldorf, erhielt die Kreishandwerkerschaft die Auskunft, dass Herr Vymlatil kein zugelassener Anwalt ist.

Wie wir kurzfristig erfahren haben wurde der Internet-Account gesperrt.

Sollten Sie ebenfalls ein solches Schreiben erhalten, empfehlen wir, nicht darauf einzugehen.

Wir können auch hier nur raten, Ihre Finanzen genau zu überprüfen, damit Betrüger keine Chance haben. Die Gestaltung der kriminellen Schreiben wird leider immer professioneller und es wird immer schwerer zu erkennen, ob es sich um eine seriöse Forderung oder um einen Betrug handelt.

Wenn Sie bei einer Inkasso-Mahnung unsicher sind, können Sie im Internet des Rechtsdienstleistungsregisters http://www.rechtsdienstleistungsregister.de überprüfen, ob das Inkassounternehmen dort registrieren ist. In Deutschland muss sich jedes Inkassounternehmen, das seriös arbeiten will, dort registrieren lassen. Das Inkassobüro erhält daraufhin eine Registriernummer, die in jedem Schreiben angegeben werden muss, da sich das Unternehmen sonst strafbar macht.

08.09.2016

Betrügerische Werkzeugschleifer

Wir bekamen den Hinweis, dass im Landkreis betrügerische Werkzeugschleifer unterwegs sind.

Zwei männliche Personen südländischer Herkunft bieten ihre Dienste an, Messer, Bohrer und Sägeblätter zu schärfen und verlangen dafür einen sehr hohen Geldbetrag. Der Vorfall wurde bereits bei der Polizei in Anzeige gebracht.

Die Betrüger sind in einem schwarzen Auto der Marke Mercedes mit französischem Kennzeichen unterwegs (587 BWC 57).

Nehmen Sie die Dienstleistung der „Schleifer“ nicht in Anspruch und achten Sie auf Ihr wertvolles Werkzeug. Melden Sie einen solchen Vorfall auf jeden Fall der Polizei.

29.07.2016

Betrugsversuche mit gefälschten E-Mails von dhl und der DENIC eG

Aktuell kursieren gefälschte optisch sehr gut aufgemachte E-Mails des Paketdienstes DHL, die wahrscheinlich im Anhang einen Virus enthalten. In der E-Mail wird darüber informiert, dass angeblich eine Lieferung für ein Paket mit angegebener Sendungsverfolgungsnummer fehlgeschlagen ist. Es wird darum gebeten, ein im Anhang befindliches Versandetikett auszufüllen, um einen erneuten Lieferungsversuch in Auftrag zu geben. Im Anhang befindet sich dann u.a. eine Datei im zip.-Format. Vorsicht! In dieser Datei ist höchstwahrscheinlich ein Virus enthalten, der bei Öffnen der Datei aktiv wird!

Nach dem exakt gleichen Muster verfährt eine gefälschte E-Mail, die angeblich von der DENIC eG versandt wurde. Hier wird ein Domain-Transfer bestätigt. Alle Details zu diesem Transfer sollen in einer ebenfalls beigefügten zip-Datei enthalten sein. Vorsicht! Auch hier ist mit Sicherheit ein Virus enthalten, der bei Öffnen des Anhangs aktiv wird.

Hier können Sie ausgedruckte Muster der E-Mails von DHL und DENIC herunterladen.

04.07.2016

Irreführende Angebote

Aktuell wird von der Firma WBS World Business Search aus Montenegro ein irreführendes Angebot versandt.

Das Schreiben, das komplett in englischer Sprache verfasst ist, sieht auf den ersten Blick wie eine Rechnung aus. Es wird ein Priority Package inc. listing & tracking für € 580,-- aufgeführt. Nicht ersichtlich ist, was es damit auf sich hat. Innerhalb von 14 Tagen soll der Betrag auf ein Konto der NLB Montenegrobanka überwiesen werden.

Erst bei genauem Hinschauen wird ersichtlich, dass es sich um ein Angebot handelt. Unter dem Firmenlogo ist in der zweiten, klein geschrieben Zeile „Priority BusinesOffer“ vermerkt. Ebenfalls klein und zwischen anderen Informationen versteckt wird links neben dem Zahlungstext erwähnt, dass es sich um ein Angebot handelt.

Bei der Recherche im Internet findet man unter dem Anbieter eine englischsprachige Datenbank in der weltweit Kinos, Bars etc. nachgeschlagen werden können. Welchen tatsächlichen Nutzen ein deutscher Handwerksbetrieb aus dieser Datenbank gewinnt, bleibt fraglich. Wir empfehlen, das Angebot nicht anzunehmen und das Schreiben zu ignorieren. Ein Beispiel finden Sie hier.

Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass nach wie vor irreführende Angebote von Gewerbeverzeichnissen im Umlauf sind. Bitte prüfen Sie genau um was es sich handelt, bevor Sie etwas unterschreiben. Es können erhebliche Kosten ohne erwiesenen Nutzen entstehen.

09.06.2016

Fal­sche SE­PA-Über­wei­sungs­trä­ger oder Zah­lungs­auf­for­de­run­gen

Das Bundesministerium der Finanzen warnt vor fal­schen SE­PA-Über­wei­sungs­trä­gern oder Zah­lungs­auf­for­de­run­gen.

Gegenwärtig gehen im Bundesministerium der Finanzen (BMF) vermehrt SEPA-Überweisungsträger oder Zahlungsaufforderungen von Unternehmen ein, die einen Stempelaufdruck mit folgenden oder ähnlichen Elementen enthalten: „Scheck - Wert akzeptiert - Retourniert für den Wert - Befreit von Abgabe - zur Hinterlegung beim Bundesministerium für Finanzen - nur zur Verrechnung von folgendem Konto - Uniform Commercial Code UCC“.

Dazu bittet das BMF Folgendes zu beachten: Es gibt zwar „Schecks nach UCC“, diese sind jedoch kein gesetzliches Zahlungsmittel. Banknoten sind im Euro-Währungsgebiet das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, das jeder Gläubiger einer Geldforderung vom Schuldner in unbegrenztem Umfang als Erfüllung seiner Forderung annehmen muss,  sofern beide nichts anderes vereinbart haben.

Der oben beschriebene Stempelaufdruck stellt keine Grundlage für irgendeine Zahlungsverpflichtung des Bundes dar, es liegt auch sonst kein irgendwie geartetes Zahlungsmittel vor. Auch besteht beim BMF kein Hinterlegungskonto o.ä. für derartige "Verrechnungen".

Ob gegebenenfalls ein Betrugsversuch zu Lasten des Gläubigers der Forderung vorliegt, wäre durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden zu klären. Eine entsprechende Anzeige sollten jedoch die Gläubiger selbst erstatten.

Ein Beispiel finden Sie hier.

Firma OfficeMax

Die Firma „OfficeMax“ mit Sitz in Montenegro verschickt in englischer Sprache verfasste Schreiben, die wie eine Rechnung gestaltet sind.

Inhaltlich geht es um ein „Business Premium-Package“ zum Preis von € 1280,--. Der Betrag soll innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden. Im Kleingedruckten wird darauf hingewiesen, dass bei Bezahlung des Angebots das Produkt unter dem angegebenen Download-Link herunter geladen werden kann. In den Vertragsbedingungen steht, dass eine Lieferung innerhalb von 45 Tagen erfolgt sofern nichts anderes vereinbart ist.

Erst auf den zweiten Blick – im Kleingedruckten oder auf Seite 2, 2.1– erkennt man, dass es sich um ein Angebot (offer) handelt. Ein Musterschreiben finden Sie hier.

Sollten Sie ein solches oder ähnliches Schreiben erhalten, empfehlen wir Ihnen, das Angebot nicht anzunehmen. Ohne Garantie, dass Sie tatsächlich eine Leistung erhalten, sollten Sie sehr kritisch sein.

Virus per Bewerbungsmail

Ein Mitgliedsbetrieb erhielt die Benachrichtigung, dass in seiner Dropbox (ein Internet-Dienst, der Speicherplatz für Daten im Internet bereit stellt) eine Bewerbung liegt. Als die Datei im exe-Format herunter geladen wurde, enthielt diese einen bösartigen Virus. Der Virenscanner des Betriebs hatte die Bedrohung nicht erkannt. Da der Betrieb den Virus sofort bemerkt hatte, wurde nur ein lokaler Rechner zerstört. Bei einer späteren Entdeckung hätte jedoch erheblicher Schaden entstehen können.

Wir empfehlen dringend, über Dropbox erhaltene Bewerbungen nicht herunter zu laden, da bei einem Virusbefall ein erstzunehmender Schaden für Ihren Betrieb entstehen kann! Besondere Vorsicht ist auch bei Dateien im *.exe – Format geboten!

USTID-NR.de - Zentrales Gewerberegister

Wieder einmal ist die DR Verwaltung AG aus Bonn alias Zentrales Gewerberegister aktiv. Es wird ein Schreiben versandt, dass auf den ersten Blick offiziell aussieht. 

Im Anschreiben wird der Empfänger dazu aufgefordert, das beigefügte Formular bei Annahme auszufüllen und bis zu einem bestimmten Termin zurück zu senden.

Im beigefügten Formular wird auf das Steuervereinfachungsgesetz 2011 und das Steueränderungsgesetz 2003 verwiesen. Weiter heißt es, dass zwecks Vereinfachung der Rechnungsstellung die Online-Datenbank eingerichtet wurde. Die Erfassung der Daten in dieser Datenbank ist nicht amtlich. Es wird auch darauf hingewiesen, dass bis jetzt keine Geschäftsbeziehung besteht.

Eine Veröffentlichung der Firmendaten kostet € 398,88 zzgl. MwSt. im Jahr. Laut dem Anbieter wird die Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer gesondert angefragt. Unklar ist, ob hierfür weitere Kosten entstehen.

Wir empfehlen ein solches Angebot nicht anzunehmen, da nicht klar ersichtlich ist, welchen tatsächlichen Nutzen diese nicht amtliche Datenbank erbringt.

Ein Beispiel des Schreibens finden Sie hier.

E-Mails mit gefährlichen Anhängen

In letzter Zeit wird im großen Rahmen Schadsoftware per E-Mail verbreiten. Die Gefahr lauert im Anhang, der als DOC, XLS oder PDF an die E-Mail gehängt ist. Die Anhänge sind mit Makros präpariert, die die Aufgabe haben, die eigentliche Schadsoftware nachträglich zu laden.

Da der Anhang nicht selbst der Virus ist, sondern ein sogenannter Dropper (Schadcode-Nachlader) haben Anti-Virus- und Malwareschutz-Hersteller Probleme damit, die Schadsoftware rechtzeitig zu erkennen.

Bitte seinen Sie besonders wachsam, wenn Sie einen Anhang unbekannter Herkunft erhalten. Die bisher als „relativ sicher“ gewähnten Anhänge können nun auch Schaden anrichten.

Firma OfficeStore

Die Firma OfficeStore versendet ein in englischer Sprache verfasstes Schreiben, das sich auf den ersten Blick wie eine Rechnung gestaltet. Inhaltlich geht es um eine Packung mit LEDs zum Preis von € 640,00. Der Betrag soll innerhalb von 14 Tagen auf ein Konto in Spanien bezahlt werden.

Erst im schlecht lesbaren Kleingedruckten wird erwähnt, dass es sich um ein Angebot handelt, dass 14 Tage gültig ist und durch Bezahlung angenommen wird. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird ebenfalls festgelegt, dass das Angebot durch Bezahlung angenommen wird. Nach Bezahlung soll man innerhalb von 45 Tagen die Lieferung erhalten.

Sollten Sie ein solches oder ähnliches Schreiben erhalten, empfehlen wir Ihnen, das Angebot nicht anzunehmen. Ohne eine Garantie, dass Sie tatsächlich eine Leistung erhalten, sollten Sie sehr kritisch sein.

Ein Muster des Schreibens finden Sie hier.